BASF-Ökoeffizienzlabel erstmalig auch auf Verbraucherprodukten

Auf Verbraucherebene werden nachhaltig hergestellte Produkte immer wichtiger. Dieser Trend ist auch für die Fleischwertschöpfungskette zu beobachten. Einige Retailer haben bereits bekannt gegeben, dass in naher Zukunft auch nachhaltig hergestelltes Fleisch angeboten werden soll. Daher verwundert es nicht, dass die großen Schlachthäuser sich schon seit einiger Zeit mit der Ökobilanzierung beschäftigen. War dies in der Vergangenheit vor allem auf das eigene Unternehmen ausgerichtet, so wenden sie sich heute der gesamten Wertschöpfungskette zu, von der Wiege bis zur Bahre. So ist auch die Mischfutterindustrie mit im Boot. Erste Berechnungen zeigen, dass die Futterherstellung ein beträchtlicher Faktor in der Umweltbilanz von Fleisch ist.


Nach Veröffentlichungen aus Schweden, die sich mit der Lachsproduktion beschäftigt haben, trägt das Futter (inklusiver aller Vorstufen) eine ökologische Bedeutung von 80%, während eigene Berechnungen bezogen auf den CO2-Fußabdruck von Schweinfleisch dem Futter eher eine Bedeutung in der Größenordnung von 50% zuweisen. Optimierte Nachhaltigkeit bzw. eine kontinuierliche Weiterentwicklung der nachhaltigen Produktion von Fleisch ist damit auch für die Mischfutterindustrie eine Notwendigkeit! Die S.E.T. Initiative der BASF ist hier eine wesentliche Hilfe, denn sie nutzt die Ökoeffizienzanalyse, um eine nachhaltige Entwicklung einer Wertschöpfungskette zu berechnen und zu steuern.





In diesem Zusammenhang ist interessant, dass auch andere Verbraucherprodukte wie zum Beispiel Windeln der gleichen Entwicklung unterliegen. Auch hier spielt die Nachhaltigkeit der gesamten Wertschöpfungskette eine wesentliche Rolle. So tragen die Babywindeln des Drogeriemarkts dm als erstes Endverbraucherprodukt das Siegel Ökoeffizienz-Analyse 2010. Die Windeln der dm-Eigenmarke babylove in den Größen midi bis juniorplus sind aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht besonders nachhaltig. In diesen Windeln stecken auch Superabsorber von BASF.



Die Methode, die dem Siegel zugrunde liegt, ist die von BASF entwickelte Ökoeffizienz-Analyse. Sie setzt die Wirtschaftlichkeit eines Produkts ins Verhältnis zu den Auswirkungen auf die Umwelt. Dazu wird der gesamte Lebensweg eines Produkts betrachtet, von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung und Verwendung des Produkts bis zur Entsorgung. Die von der BASF entwickelte Methode wurde vom TÜV Rheinland zertifiziert und hat im Jahre 2009 das international anerkannte Gütesiegel der National Sanitation Foundation (NSF International) erhalten.


In diesem Fall heißt "Besser" vor allem immer dünner bei gleichbleibender Qualität. Heute sind Windeln nur noch vier bis fünf Millimeter dick und das Gewicht der Windeln ist dank Superabsorbern stark gesunken: Von 100 Gramm in den achtziger Jahren auf bis zu 35 Gramm heute. Rund 12 Gramm davon sind Superabsorber.


Da die S.E.T. Initiative für alle Wertschöpfungsketten einsetzbar ist, ist sie für Retailer, die ein breites Produktportfolio verkaufen, sehr attraktiv!

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